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Häufig gestellte Fragen (FAQs) zum Lipödem

Allgemeines

Was ist ein Lipödem?

Ein Lipödem ist eine krankhafte Fettverteilungsstörung, die fast ausschließlich Frauen trifft. Die chronische Erkrankung äußert sich in übermäßigem Wachstum des Fettgewebes in bestimmten Körperzonen. Häufig beginnt es an den Beinen, aber auch die Arme, die Hüften, das Gesäß, der Bauch, der Nacken und das Kinn können betroffen sein. Ein Lipödem bringt vielfache Beschwerden mit sich und kann sich mit der Zeit verschlimmern. Die Erkrankung wird grundsätzlich nicht durch zu viel Kalorienzufuhr verursacht. Mit ernährungsbedingtem Übergewicht (Adipositas) darf sie daher nicht gleichgesetzt werden. An einem Lipödem erkranken oft auch Frauen, die zuvor Normalgewicht aufwiesen.

Was sind die Symptome eines Lipödems?

Auffälligstes Anzeichen für ein Lipödem sind größere Fettanlagerungen in einzelnen Körperregionen. Wenn kein allgemeines Übergewicht besteht, sind sie optisch sehr auffällig. Mit der Zeit können sie immer weiter wachsen. Typischerweise sind die Hände und die Füße jedoch nicht betroffen. Für die erkrankten Frauen bedeutet der Fettzuwachs eine starke Beeinträchtigung des Körpergefühls und oft eine quälende psychische Belastung. Hinzu kommen häufig Beschwerden wie Druckempfindlichkeit des Gewebes, erhöhte Neigung zu Blutergüssen, Spannungsgefühle und Schmerzen in Ruhe und beim Gehen.

Wie entsteht ein Lipödem?

Die genaue Ursache ist unbekannt. Verstanden sind jedoch einige Mechanismen, die das übermäßige Wachstum der Fettzellen bewirken. Häufig werden etwa Hormone, die den Fettstoffwechsel mit regulieren, in abnormaler Menge ausgeschüttet. Die Nährstoffversorgung der Fettzellen geht daher über das übliche Maß hinaus.

Am Krankheitsbild beteiligt sind außerdem die Blut- und Lymphgefäße im Fettgewebe. Die Kapillaren, die feinen Verästelungen der Blutbahnen, weisen beim Lipödem Defekte auf. Sie geben zu viel Wasser ins Gewebe ab. Die Fettzellen saugen diesen Flüssigkeitsüberschuss regelrecht auf und werden noch größer. Die Zellwucherung setzt die Blutgefäße weiter unter Druck, immer mehr Flüssigkeit wird freigesetzt. Die Lymphbahnen, zuständig für den Abtransport des überschüssigen Wassers, sind überlastet und können ihrer Funktion kaum noch nachkommen. Es entstehen großräumige Ödeme, also Flüssigkeitseinlagerungen im Fettgewebe. Mit der Zeit können sie immer mehr wachsen.

Das betroffene Fettgewebe weist außerdem Entzündungen auf. Die Fettzellen vernarben und verhärten sich im Verlauf der Krankheit, das Gewebe fühlt sich knotig an.

Wodurch wird ein Lipödem konkret ausgelöst?

Gewöhnlich sind hormonelle Umstellungen der Auslöser. Solche können sich in bestimmten Lebensphasen wie der Pubertät, einer Schwangerschaft, der Menopause oder bei starken Gewichtsveränderungen ereignen. Auch Hormonpräparate wie etwa die Anti-Baby-Pille können eine Rolle spielen.

Welcher Arzt kann ein Lipödem diagnostizieren und behandeln?

Bestimmte spezialisierte Ärzte besitzen die besten Voraussetzungen für die Diagnose eines Lipödems. Das sind etwa Fachärzte für Phlebologie (Spezialisten für Venenerkrankungen), Fachärzte für Angiologie (Gefäßspezialisten) oder Lymphologen (Lymphspezialisten). Für das letztgenannte Fachgebiet gibt es keine eigene Facharztbezeichnung, jedoch besondere Weiterbildungen. Auch ein Hausarzt kann eine erste Diagnose stellen und Sie dann an einen Spezialisten überweisen.
Erfahrungsgemäß verfügen nicht alle Fachärzte über die Kompetenz und Erfahrung, ein Lipödem korrekt zu diagnostizieren. Im Zweifelsfall lohnt es sich, weitere ärztliche Meinungen einzuholen.

Können die Fachärzte bei S-thetic ein Lipödem diagnostizieren oder behandeln?

Einige Fachärzte bei S-thetic haben sich seit vielen Jahren auf Liposuktionen spezialisiert, eine vielversprechende Behandlungsmethode gegen Lipödeme. Es handelt sich dabei um operativ tätige Dermatologen (Hautärzte), Allgemeinchirurgen und Fachärzte für plastische und ästhetische Chirurgie. Mit einer Fettabsaugung helfen unsere Ärzte betroffenen Patientinnen. Diagnose und konservative Behandlung überlassen sie den weiter oben genannten Spezialisten.

Kann man zweifelsfrei feststellen, ob tatsächlich ein Lipödem vorliegt?

Die Diagnose eines Lipödems ist nur in der Zusammenschau verschiedener Untersuchungsergebnisse möglich. Wichtige Hinweise liefern dem Arzt der optische Eindruck und das Abtasten des Gewebes. Auffällig ist, dass bei einem Lipödem die Füße und Hände im Gegensatz zu Beinen und Armen nicht betroffen sind. Bei zusätzlich vorhandenem Übergewicht kann sich dies jedoch auch anders darstellen.
Ein Kneiftest verrät, ob das Schmerzempfinden in den betroffenen Zonen erhöht ist – ein typisches Symptom. Einen Hinweis liefert auch das Stemmersche Zeichen. Der Arzt hebt dafür eine Hautfalte zwischen dem zweiten und dritten Zeh an. Bei einem Lipödem lässt sich die Falte gut bilden, bei einem Lymphödem nicht. In schwereren Fällen jedoch können Lip- und Lymphödem zusammenkommen, ein sogenanntes Liplymphödem. Dann ist das Stemmersche Zeichen negativ.
Bildgebende Verfahren wie Ultraschall, Dopplersonografie, MRT (Magnetresonanztomographie) oder CT (Computertomographie) können wichtige Informationen über die Beschaffenheit des Unterhautfetts liefern, ein weiterer Anhaltspunkt. Ein Lymphszintigramm ermöglicht Aussagen über den Lymphfluss.

Worin unterscheidet sich ein Lipödem von starkem Übergewicht (Adipositas)?

Von gesundheitsgefährdendem Übergewicht, in der Medizin Adipositas genannt, spricht man ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 30. Ein Lipödem tritt häufiger zusammen mit einer Adipositas auf. Symptome und Ursachen sind verschieden. Entsprechend unterscheidet sich die Therapie erheblich.

Adipositas ist grundsätzlich auf überhöhte Nahrungszufuhr zurückzuführen, weitere Faktoren können verstärkend wirken. Die Fettanlagerungen verteilen sich über den ganzen Körper.

Beim Lipödem ist falsche Ernährung nicht die Ursache, die Erkrankung kann dadurch jedoch verstärkt werden. Es gibt häufig eine genetische Vorbelastung, unmittelbarer Auslöser sind meist hormonelle Umstellungen. Das Lipödem lässt Fettanlagerungen in der Regel zunächst an den Beinen und Hüften entstehen, später unter Umständen auch an den Armen und in anderen Körperregionen. Eine gleichzeitig vorhandene Adipositas kann dieses besondere Körperbild verdecken. Beim Lipödem kommen außerdem Symptome wie Weichteilschmerz, Druckschmerz, Blutergussneigung auch bei leichten Kollisionen und spezielle Hautprobleme hinzu. All dies muss nicht gleichzeitig auftreten.

In welche Stadien wird ein Lipödem eingeteilt?

Die meisten Ärzte teilen in 3 Stadien ein, manche auch in 4 oder 5. Das Lipödem kann dabei prinzipiell in fast allen Körperregionen auftreten. Oft, aber nicht immer beginnt es an den Beinen. Die gängige Unterteilung:

  • Stadium I: Das Fettgewebe ist deutlich erweitert, die Haut ist jedoch noch unauffällig
  • Stadium II: Über den Fettansammlungen ist die Haut uneben und wellenartig. Es kann bereits zu Knotenbildung in der Unterhaut kommen.
  • Stadium III: Das Fettgewebe ist umfangreich vermehrt, Gewebeteile hängen über (sogenannte Wammen). Das Gewebe ist stärker verhärtet.

Von Stadium IV sprechen manche Mediziner, wenn neben dem Lipödem auch ein Lymphödem entstanden ist.

Was besagt die Einteilung in Typen?

Die Stadien-Einteilung beschreibt den möglichen Fortschritt der Erkrankung. Die Lipödem-Typen beziehen sich auf die Körperzonen, wo ein Lipödem am häufigsten auftritt:

  • Typ 1: Erweitertes Unterhautfett an Gesäß und Hüften. Das zeigt sich oft in den typischen „Reiterhosen“.
  • Typ 2: Fortschreiten des Lipödems bis zum Knie mit vermehrtem Fettansatz auch an dieser Stelle.
  • Typ 3: Ausbreitung des Lipödems von den Hüften bis zu den Fußknöcheln.
  • Typ 4: Auch die Arme sind vom Lipödem betroffen, jedoch nicht die Handgelenke und die Hände.
Trifft ein Lipödem ausschließlich Frauen?

In sehr seltenen Fällen scheinen Lipödeme auch bei Männern vorzukommen. Die überwältigende Mehrheit der Erkrankten sind jedoch Frauen. Wir sprechen in unserem Internetauftritt daher von „Patientinnen“. Betroffene Männer dürfen sich ebenfalls angesprochen fühlen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Je nach Schwere eines Lipödems gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Einige kann der Facharzt oder Hausarzt verordnen, für manche ist vor allem Eigeninitiative gefragt:

  • Kompressionswäsche
  • manuelle Lymphdrainage
  • Ernährungskontrolle
  • spezieller Sport
  • apparative Kompression
  • physikalische Entstauungstherapie

Hierbei handelt es sich um sogenannte konservative Therapiemaßnahmen. Sie zielen darauf ab, eine Verschlimmerung zu verhindern und Beschwerden zu lindern. Ein Abbau der übermäßigen Fetteinlagerungen ist damit nicht möglich. Diesen Zweck kann nur eine minimalinvasive Operation erfüllen:

  • Liposuktion (Fettabsaugung)

Bei der Liposuktion wird bis auf eine dünne Verschiebeschicht das gesamte Fett in der oder den betroffenen Zonen entfernt. Das optische Bild verbessert sich gewöhnlich stark. Die Beseitigung des erkrankten Fettgewebes ist außerdem die Grundlage für eine starke Besserung der Beschwerden. Oft verschwinden diese auch ganz.

Ist ein Lipödem heilbar?

Ein Lipödem ist derzeit nicht heilbar. Durch verschiedene Therapiemaßnahmen können die Beschwerden jedoch deutlich gelindert und ein weiteres Fortschreiten verhindert werden. Eine Liposuktion, eine Absaugung des erkrankten Fettgewebes, sorgt in den meisten Fällen für eine erhebliche Besserung, oft auch für ein völliges Abklingen der Beschwerden. Eine Heilung im eigentlichen Sinne bringt aber auch die Liposuktion nicht. In den Regionen, die per Absaugung behandelt wurden, bildet sich bei guter Vorbeugung gewöhnlich zwar kein Lipödem mehr. Die grundsätzliche Neigung zum Lipödem bleibt aber bestehen. Ein solches kann sich zum Beispiel in bisher noch nicht betroffenen Körperzonen zeigen. Dann hilft etwa eine neuerliche Liposuktion.

Welche Folgeerkrankungen kann es geben?

Zu einem nicht oder ungenügend behandelten Lipödem kann leicht ein Lymphödem hinzukommen. Hier wird der Abfluss der Lymphflüssigkeit durch das vergrößerte Fettgewebe gestört. Das kann weitere schwere Gesundheitsprobleme nach sich ziehen.
Das erhöhte Körpergewicht, das ein Lipödem begleitet, macht häufig dem Bewegungsapparat Probleme. Eine unangenehme Arthrose kann die Folge sein, etwa an Knien, Hüften oder Sprunggelenken. Sie kann mit der Zeit starke Bewegungseinschränkungen mit sich bringen.
Gängig sind auch Hautprobleme mit Knoten, Abszessen und Vernarbungen.
Psychische Beeinträchtigungen wie ein vermindertes Selbstwertgefühl oder Depressionen kommen als Begleiterscheinung häufig vor. Auch über andere Beschwerden wie eine Schilddrüsenunterfunktion, eine Fibromyalgie oder ein Restless-Legs-Syndrom klagen Betroffene sehr oft.

Was ist der Unterschied zwischen Übergewicht (Adipositas) und einem Lipödem?

Bei Adipositas wächst der Körperumfang ziemlich gleichmäßig in verschiedenen Körperregionen. Bei einem Lipödem ist das nicht der Fall: Hiervon sind bestimmte Zonen betroffen, andere jedoch nicht. Zu einem Lipödem kann allerdings Adipositas hinzukommen. Dann sind auch andere Körperregionen umfangreicher.

Was ist der Unterschied zwischen Lipohyperthrophie und einem Lipödem?

Ein Lipohypertrophie ist eine genetisch bedingte Fettverteilungsstörung. Hier vermehrt sich das Fettgewebe an den Beinen und manchmal am Gesäß stark, was eine Ähnlichkeit mit dem Lipödem bedeutet. Es entstehen aber keine Ödeme (Wassereinlagerungen) im Gewebe. Daher treten bei Lipohypertrophie gewöhnlich auch keine Druckschmerzen auf.

Was ist der Unterschied zwischen einem Lymphödem und einem Lipödem?

Ein Lymphödem geht auf eine Störung der Lymphgefäße zurück. Von der Vermehrung des Fettgewebes, die daraus resultiert, ist zunächst meist nur eine Extremität betroffen, zum Beispiel ein Arm oder ein Bein. Beim Lipödem dagegen zeigt sich eine symmetrische Verdickung. Aus einem Lipödem kann sich zusätzlich ein Lymphödem entwickeln, und zwar leider nicht erst in den höheren Stadien. Die Medizin spricht dann von einem Liplymphödem.


Liposuktion

Was ist eine Liposuktion?

Liposuktion ist der medizinische Fachbegriff für eine Fettabsaugung. Dabei handelt es sich um eine minimalinvasive chirurgische Operation. Unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose wird eine stumpfe Kanüle unter die Haut geführt. Unter Zuhilfenahme einer Vakuumpumpe wird eine größere Menge Fettzellen aus dem Gewebeverband gesaugt. Das Einleiten einer sogenannten Tumeszenzlösung dient als Vorbereitung. Zusätzlich kann ein medizinischer Laser die Fettzellen verflüssigen, was die Absaugung verträglicher macht (Laserlipolyse). Bei einem Lipödem ist das besonders wichtig, weil die empfindlichen Lymphbahnen so geschont werden. Der Laser strafft zudem die Haut und hilft ihr, sich im Anschluss an den Eingriff enger an das vom Fett befreite Gewebe anzulegen. Die Absaugkanüle vibriert während des Vorgangs. Das löst die Fettzellen besser aus dem Verband. Die Absaugung erfolgt beim Lipödem möglichst gleichmäßig und vollständig.

Was macht die Liposuktion bei einem Lipödem so vielversprechend?

Fettabsaugungen wurden ursprünglich zum Zweck der ästhetischen Figurformung entwickelt. Bei der Liposuktion eines Lipödems geht es nicht um eine solche gezielte Konturierung. Vielmehr besteht das Behandlungsziel darin, nahezu das gesamte Fettgewebe in der oder den betroffenen Körperregionen zu entfernen. So wird den Beschwerden, die das Lipödem verursacht, die Grundlage entzogen. Die Liposuktion ist derzeit die einzige Behandlung, die das leisten kann.
Einen wichtigen ästhetischen Aspekt hat die Behandlung für die betroffenen Frauen natürlich auch: Durch die Liposuktion werden sie die unansehnlichen Fettansammlungen los. Das Verfahren kann ihnen also sowohl ein gutes Körpergefühl zurückgeben wie auch den Gesundheitszustand erheblich verbessern.

Muss ein Lipödem nach erfolgreicher Liposuktion weiter konservativ behandelt werden?

Dies hängt vom individuellen Fall ab. Fast immer beobachten wir bei unseren Lipödem-Patientinnen, dass der Behandlungsbedarf sehr viel geringer wird. So muss Kompressionswäsche in der Behandlungszone nach erfolgter Abheilung oft nicht mehr durchgehend getragen werden. Auch die Zeitabstände zwischen den Terminen für die manuelle Lymphdrainage können mehr und mehr vergrößert werden. Viele Patientinnen brauchen irgendwann überhaupt keine regelmäßige Behandlung mehr. Sie ziehen dann vorsichtshalber nur noch bei Flugreisen ihre Kompressionswäsche an oder wenn sie vorher wissen, dass sie über viele Stunden am Stück gehen oder stehen müssen.

Warum muss bei der Liposuktion eines Lipödems ein kleiner Rest an Fettgewebe verbleiben?

Das Fettgewebe besitzt eine wichtige Funktion: Es bildet einen „Puffer“ zwischen Muskelschicht und Hautgewebe. Diese sogenannte Verschiebeschicht muss erhalten bleiben, damit die Gewebeschichten nicht verkleben und die Muskelaktivität uneingeschränkt möglich bleibt. Die Verschiebeschicht sollte jedoch gleichmäßig beschaffen und so dünn wie möglich sein. Dafür braucht der behandelnde Arzt eine hohe Expertise.

Bleiben nach einer Liposuktion Narben zurück?

Bei den modernen Verfahren der Liposuktion kommen wir mit kleinen Einstichen aus. Durch diese werden die Absaugkanüle und die Laserfaser unter die Haut geführt. In ausgedehnteren Behandlungszonen wie den Beinen, den Armen, am Bauch oder den Hüften braucht es mehrere solcher Einstiche in Abständen von einigen Zentimetern. Sie sind so klein, dass sie normalerweise nicht einmal vernäht werden müssen. Ein Abkleben mit Spannpflastern genügt. Das bringt nicht nur eine minimale, meist praktisch unsichtbare Narbenbildung mit sich. Es hat auch den Vorteil, dass im Zuge des Heilprozesses in den kommenden Tagen Wundflüssigkeit leicht entweichen kann. Das fördert das Abheilen erheblich.
Umfangreichere Narbenbildung gibt es lediglich bei einer chirurgischen Hautstraffung. Sie wird bei Bedarf einige Monate nach der Liposuktion durchgeführt.

In welchen Lipödem-Stadien ist eine Liposuktion möglich?

Eine Liposuktion kann grundsätzlich in jedem Stadium eines Lipödems stattfinden. In den Stadien II oder III fühlen sich Frauen meist stark belastet. Die Liposuktion bringt in der Regel eine große Erleichterung und eine Verbesserung der Gesundheit.
Aber auch im Stadium I, in dem die Fettanlagerungen noch nicht so ausgeprägt sind, ist der Eingriff höchst sinnvoll. Er beugt einer Verschlimmerung in der betroffenen Körperzone vor. Das erspart der Patientin voraussichtlich viele belastende und oft qualvolle Jahre.

Bei welchen Lipödem-Typen kann eine Liposuktion helfen?

Die Lipödem-Typen beziehen sich auf die Körperregionen, wo das Lipödem auftreten kann: etwa Beine, Hüften, Gesäß, Arme, Nacken, Bauch, Kinn. In all diesen Körperzonen können wir Patientinnen durch Liposuktionen Erleichterung verschaffen.

In welchem Alter ist die Liposuktion eines Lipödems möglich?

Das Verfahren eignet sich prinzipiell für Frauen jeden Alters. Die Behandelten sollten allerdings fit sein und allgemein über einen guten Gesundheitszustand verfügen. Bei älteren Frauen muss daher besonders gut abgewogen werden.

Kann es Gründe geben, die gegen eine Liposuktion sprechen?

Bei bestimmten Vorerkrankungen oder einer schlechten Konstitution ist eine Liposuktion unter Umständen nicht ratsam. Einer unserer erfahrenen Fachärzte klärt das ausführlich im Vorgespräch mit Ihnen. Dabei können Befunde von Ärzten herangezogen werden, bei denen Sie bereits in Behandlung sind.

Wie sieht es mit einer Liposuktion bei gleichzeitig bestehender Adipositas aus?

Bei einem Lipödem muss in den betroffenen Regionen nahezu das gesamte Fettgewebe abgesaugt werden. Eine gleichzeitig bestehende Adipositas kann dafür zum Hindernis werden, denn die Fettdepots sind durch das starke Übergewicht gewöhnlich erheblich vergrößert. Das erschwert die Absaugung und macht sie unter Umständen zu belastend. Adipösen Patientinnen wird der Operateur vor einer Liposuktion in der Regel zu einer Gewichtsreduktion raten. In welchem Umfang, muss individuell entschieden werden.

Ist eine Liposuktion auch bei zusätzlichem Lymphödem möglich, dem sogenannten Liplymphödem?

Das hängt stark vom Einzelfall ab. Unter Umständen ist eine Fettabsaugung für das angegriffene Lymphsystem zu belastend. Nach Sichtung der Befunde Ihres behandelnden Arztes und gründlicher Untersuchung bespricht unser Facharzt die Behandlungsmöglichkeiten genau mit Ihnen.

Muss eine Liposuktion unter Vollnarkose stattfinden?

Bei S-thetic ziehen wir grundsätzlich ambulante Fettabsaugungen unter örtlicher Betäubung vor. Unserer Erfahrung nach ist das für die Patientinnen schonender. Sie bleiben außerdem bei Bewusstsein und können während der Behandlung mithelfen, indem sie sich umlagern. Das unterstützt ein wunschgemäßes Ergebnis. Die örtliche Betäubung kann durch leichten Dämmerschlaf ergänzt werden. So bekommen Sie auch ohne Narkose von der Liposuktion möglichst wenig mit.
Auf besonderen Wunsch einer Patientin führen wir die Liposuktion gerne auch unter Vollnarkose durch. In dem Fall unterstützt ein erfahrener Anästhesist den Eingriff. In manchen Fällen können auch hohe Absaugmengen eine Behandlung in Vollnarkose erforderlich machen. Dies wird im Vorfeld im Detail mit Ihnen besprochen.

Kann ein Lipödem durch die Liposuktion geheilt werden?

Für Lipödeme gibt es bislang keine Möglichkeit der vollständigen Heilung. Klar ist aber, dass die Beschwerden in den betroffenen Körperzonen von erkrankten Fettzellen ausgehen. Die möglichst weitgehende Entfernung des Fettgewebes durch die Liposuktion bringt daher meist eine erhebliche Verbesserung. Im medizinischen Sinne als geheilt gilt die betroffene Frau zwar nicht. Sie behält auch ihr Lipödem-Stadium. Fast immer aber lassen sich die konservativen Behandlungsmaßnahmen deutlich reduzieren. Oft ist irgendwann gar keine Behandlung mehr erforderlich. Ernährungskontrolle und Sport sollten jedoch nicht vernachlässigt werden. So erhalten die Fettzellen möglichst wenig Nahrung und das Lipödem lässt sich besser im Zaum halten.

Kann das Lipödem nach der Liposuktion in der behandelten Körperregion zurückkommen?

Nach gründlich durchgeführter Fettabsaugung tritt das Lipödem in derselben Körperregion mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht wieder auf. Um das zu unterstützen, sollten Sie nach der Behandlung in jedem Fall auf Ihre Ernährung achten. So erhält die weiter vorhandene dünne Fettschicht möglichst keine Nahrung mehr.

Kann sich das Lipödem nach der Fettabsaugung in anderen Körperregionen zeigen?

Auch nach einer Liposuktion besteht die grundsätzliche Veranlagung zum Lipödem weiter. Nach einer Fettabsaugung zum Beispiel an Beinen und Hüften kann sich das Lipödem nach einiger Zeit immer noch etwa an den Armen zeigen. Ob und wann das geschieht, lässt sich nicht vorhersagen. In solchen Fällen kann eine weitere Liposuktion in den neuerlich betroffenen Zonen Linderung bringen.

Wie viele Körperzonen können auf einmal behandelt werden?

Pauschal lässt sich dies nicht sagen. Das hängt immer vom Umfang des Fettgewebes ab. Bei einem Lipödem im Anfangsstadium, das mehrere Körperzonen betrifft, ist auch eine Absaugung „in einem Rutsch“ denkbar. In höheren Stadien nimmt man sich meist eine Körperregion vor und geht nach einigen Wochen bis Monaten zur nächsten über. Immer jedoch werden zum Beispiel beide Beine oder beide Arme gleichzeitig behandelt, damit sich ein symmetrisches Bild ergibt.

Wie viele Liter können in einer Sitzung abgesaugt werden?

Mehrere Liter kommen während einer Behandlungssitzung praktisch immer zusammen. Zu beachten ist, dass es sich dabei nicht um reines Fett handelt. Auch Blut und Tumeszenzflüssigkeit sind in dem abgesaugten Gemisch enthalten. Im Durchschnitt macht das Fett etwa 80 bis 90 % der Absaugmenge aus. Grundsätzlich können bis zu 10 % des Körpergewichts der Patientin abgesaugt werden.

Ist nach einer Liposuktion immer eine chirurgische Hautstraffung erforderlich?

Nach jeder Liposuktion umgibt die Haut zunächst locker die Gewebepartien, die oft mehrere Liter an Volumen verloren haben. In gewissem Umfang kann der Hautmantel das selbst regulieren. Das hängt von genetischer Veranlagung, vom allgemeinen Hautzustand, von der Ernährung und vom Genussmittel-Konsum ab. Nur bei starker Erschlaffung und viel Hautüberschuss ist eine chirurgische Straffung notwendig.
Um eine Straffungs-OP möglichst zu vermeiden, können Liposuktionen bei S-thetic mit Unterstützung eines medizinischen Lasers stattfinden. Dieser strafft die Haut bereits während des Absaugvorgangs. Das Verfahren wird als Laserlipolyse bezeichnet. Die aktuell eingesetzte Variante geht auf Dr. med. Afschin Fatemi zurück, den ärztlichen Leiter von S-thetic. Der kalkulierte Wärmeeffekt stößt in den nächsten Wochen und Monaten zusätzlich die Produktion von stabilen Kollagenfasern an. Sie machen die lockeren Hautpartien kompakter. In den meisten Fällen kann so auf eine operative Nachstraffung verzichtet werden. Einige Monate nach dem Eingriff lässt sich der Hautzustand endgültig beurteilen.

Was geschieht bei einer chirurgischen Hautstraffung im Anschluss an eine Liposuktion?

Der Heilprozess des Gewebes nimmt nach der Liposuktion einige Monate in Anspruch. Diesen Zeitraum wartet man bis zur chirurgischen Hautstraffung ab. Wenn die Operation ansteht, misst der Arzt den Hautüberschuss an Armen oder Beinen exakt aus. An möglichst wenig einsehbaren Stellen nimmt er gewöhnlich unter Vollnarkose spindelförmige Schnitte vor. An diesen Stellen wird die überschüssige Haut entfernt. Die Schnitte werden mit möglichst wenig Zug vernäht. Nach dem Abheilen bleiben längere Narben zurück. Durch eine sorgsame Nachsorge lässt sich deren Sichtbarkeit oft stark verringern. Dazu kann zum Beispiel auch eine nachfolgende Laserbehandlung beitragen.

Was macht der Laser bei der Laserlipolyse genau?

Die dafür eingesetzte medizinische Laserfaser arbeitet mit zwei verschiedenen Wellenlängen. Die eine zielt auf die Fettzellen und verflüssigt sie durch Hitze. Das unterstützt eine möglichst schonende, gleichmäßige Absaugung. Die andere Wellenlänge ist auf das Hautgewebe fokussiert. Hier bewirkt der Wärmeschub einerseits einen Shrinking-Effekt. Das heißt, der Hautmantel zieht sich unmittelbar zusammen und liegt in der nachfolgenden Heilphase von vornherein enger an. Zum anderen reagieren die Hautzellen auf die Hitze mittel- und langfristig mit einer Art Schutzreaktion. Bestehende Kollagenfasern, die das Stützgerüst der Haut bilden, werden verstärkt und gleichzeitig neue gebildet. Das macht die Haut straffer und kompakter. Meist lässt sich so eine chirurgische Hautstraffung umgehen und Sie vermeiden entsprechende Narben.

Wird bei S-thetic ausschließlich mit der Laserlipolyse gearbeitet?

Unsere Ärzte können Ihnen auch andere Methoden anbieten, etwa eine alleinige Vibrations-Liposuktion mit vibrierenden, gewebeschonenden Kanülen. Der behandelnde Mediziner stellt Ihnen im Beratungsgespräch die möglichen Verfahren vor und Sie treffen gemeinsam mit ihm eine Entscheidung.

Wie lang ist die Erholungszeit nach dem Eingriff?

Im Anschluss an eine ambulante Liposuktion können Sie nach kürzerer Erholung in Begleitung nach Hause gehen. Sie müssen sich dort mindestens 1 bis 2 Tage erholen. Nach einem Eingriff unter Vollnarkose bleiben Sie über Nacht in der Klinik. Aufstehen und sich bewegen sollen Sie in jedem Fall so bald wie möglich. Ab dem 2. Tag sind Sie normalerweise auch wieder ausgehfähig. Für einige Tage sollten Sie auf jeden Fall kürzertreten. Duschen können Sie nach 1 Woche wieder. Wenn Sie keine körperlich schweren Tätigkeiten ausführen müssen, können Sie nach ungefähr 10 Tagen oft wieder arbeiten. Bei umfangreicheren Absaugungen kann die Erholungszeit auch länger sein.

Wie lange dauert die Heilung insgesamt?

Die Heilung des Gewebes nimmt einige Monate in Anspruch. Wie lange genau, ist von Frau zu Frau sehr unterschiedlich. Veranlagung und Lebensweise spielen hier eine große Rolle. Kompressionskleidung oder -wäsche unterstützt den Körper beim Heilvorgang. Wie lange diese getragen werden muss, ist ebenfalls von Fall zu Fall individuell.

Welche Voruntersuchungen sind erforderlich?

Eventuell bestehende Krampfadern müssen zuvor entfernt werden. Ansonsten wäre die Gefahr einer Gefäßverletzung während der Liposuktion zu groß. Eine Untersuchung durch einen Phlebologen (Venenspezialisten) ist also ratsam. Schilddrüsenwerte, Entzündungs- und Diabetesmarker sollten ebenfalls abgeklärt werden. Das können Sie bei Ihrem Hausarzt machen lassen.

Wie sieht die Nachsorge nach der Liposuktion aus?

In der behandelten Körperzone tragen Sie für mehrere Wochen Tag und Nacht spezielle Kompressionskleidung. Diese kann nach einiger Zeit durch Ihre übliche Kompressionswäsche ersetzt werden. Sofort nach der Liposuktion sollte mit Lymphdrainage begonnen werden, und zwar zunächst 3-mal, dann 2-mal pro Woche. Nach 5 bis 6 Wochen genügt 1-mal pro Woche, anschließend nach Bedarf. Wie lange das erforderlich ist, ergibt sich bei den Nachuntersuchungen. Sobald Sie fitter werden, sollten Sie sich viel bewegen, soweit der Heilprozess es zulässt.

Wann dürfen Sie nach der Liposuktion wieder Sport machen?

Leichten Sport wie Schwimmen können Sie nach 10 Tagen wieder machen. Mit belastenderen Sportarten sollten Sie mindestens 4 bis 6 Wochen warten.

Welche Nebenwirkungen können bei einer Liposuktion vorkommen?

Liposuktionen werden seit mehr als 20 Jahren mit modernen, schonenden Methoden durchgeführt. Die Technik wurde seitdem immer weiter verbessert, unter anderem unter tatkräftiger Mitwirkung von Dr. med. Afschin Fatemi, dem ärztlichen Leiter von S-thetic. Daher gilt die Behandlung als sehr verträglich. Schwellungen der Behandlungszone sind in der ersten Zeit nach dem Eingriff ebenso normal wie Blutergüsse, Verhärtungen und leichte Missempfindungen. Sie gehen meist schnell wieder zurück. Verletzungen von Blutgefäßen, Lymph- oder Nervenbahnen können vorkommen, sind bei erfahrenen Operateuren aber selten. Dasselbe gilt für unschöne Dellenbildung.

Werden die Kosten für die Liposuktion bei einem Lipödem von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen?

Jahrelang haben die Krankenkassen nur in wenigen Ausnahmefällen die Kosten übernommen. Seit Anfang 2020 hat sich das ein wenig geändert. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Krankenkassen, Ärzteverbänden und Kliniken hat Liposuktionen bei Lipödem ab Stadium III für prinzipiell erstattungsfähig erklärt. Allerdings wird normalerweise nur ein geringerer Betrag übernommen. Eine der Voraussetzungen soll sein, dass ein Arzt mit Kassenzulassung die Liposuktion durchführt. Die meisten erfahrenen Fachärzte, die Fettabsaugungen vornehmen, sind aber in Privatpraxen und -kliniken tätig. Unseres Wissens machen Krankenkassen von dieser Regelung aber auch Ausnahmen. Der Antrag auf Kostenübernahme muss dafür gut begründet sein.

Wie sieht es bei Privatpatientinnen mit der Kostenübernahme aus?

Für die Erstattung durch die private Krankenversicherung kommt es darauf an, dass eine Behandlung medizinisch notwendig ist. Das ist bei Liposuktionen zur Behandlung von Lipödemen prinzipiell der Fall. Eine Beschränkung auf bestimmte Lipödem-Stadien gibt es nicht. Erfahrungsgemäß bekommen daher viele Privatpatientinnen die Kosten für die Liposuktion vollständig oder teilweise von ihrer Krankenversicherung erstattet.
Abhängig von Ihren individuellen Vertragsbedingungen kann es aber Einschränkungen geben. Empfehlenswert ist, mit der Versicherung im Vorfeld der Liposuktion Kontakt aufzunehmen. Laut dem Versicherungsvertragsgesetz ist die Krankenversicherung bei voraussichtlichen Behandlungskosten von über 2000 Euro verpflichtet, Ihnen mitzuteilen, wie viel sie davon erstattet. Das muss innerhalb von 2 Wochen geschehen.

Wir beraten Sie gern ausführlich

Sie ziehen eine Liposuktion gegen Ihr Lipödem in Erwägung? Einer der fachkundigen Ärzte von S-thetic berät Sie gern dazu. Ihren persönlichen Termin in Ihrem nächstgelegenen Behandlungszentrum können Sie jederzeit telefonisch oder über unser Kontaktformular vereinbaren. Unser zuvorkommendes Team freut sich auf Ihren Besuch.
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Unsere Lipödem-Spezialisten

Dr. med. Afschin Fatemi

Gründer der S-thetic Gruppe
Facharzt für Dermatologie mit Schwerpunkt Dermatochirurgie

S-thetic Clinic Düsseldorf
Kaiserswerther Markt 25–27
40489 Düsseldorf
Tel. 0211 436 93 40

Dr. med. Amir Roushan

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

S-thetic Clinic Hamburg
Alsterarkaden 20
20354 Hamburg
Tel. 040 703 833 83

Dr. (IR) Ali Tabatabaei

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

S-thetic Frankfurt
Gartenstraße 134
60596 Frankfurt am Main
Tel. 069 697 675 80

Dr. med. Christian Schmitz

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie sowie Allgemeine Chirurgie

S-thetic Köln
Gladbacher Straße 44
50672 Köln
Tel. 0221 922 885 36

Dr. med. univ. Christian Wolf

Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie

S-thetic Kempten
Rottachstraße 71-73
87439 Kempten
Tel. 0831 960 874 15

Dr. med. Marco Döll

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

S-thetic Nürnberg
Karolinenstraße 23
90402 Nürnberg
Tel. 0911 992 885 96

Tarek El-Asfar

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

S-thetic Stuttgart
Königstraße 4
70173 Stuttgart
Tel. 0711 220 298 25

Dr. med. Andrea Becker

Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie

S-thetic Friedrichshafen
Metzstraße 2
88045 Friedrichshafen
Tel. 07541 3776430

Dr. med. Reinhard Titel

Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie

S-thetic Wiesbaden
Borsigstraße 2
65205 Wiesbaden
Tel. 06122 775 40 02

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